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Erich Kästner lebt

Die Kinder haben sich für Emil und die Detektive entschieden und hören gespannt zu, wenn Frau Richter ihnen vorliest. Pony Hütchen und Emil Tischbein werden ganz real, obwohl sie doch ihre Abenteuer in einer ganz anderen Zeit erleben. Dass es viele Worte gibt, die wir heute gar nicht mehr so verwenden, macht auch nichts. Denn das erklärt Frau Richter den Kindern in ihrer humorvollen und geduldigen Art.
 
 
 
Frau Richter mit Ihren Lese-Kindern in unserem schönen Schulgarten.
Feierliche Einweihung der Schulbibliothek

Wir bedanken uns bei unseren Partnern und Unterstützern für ihr Engagement 

 Mit ZAPF Umzügen on the move!    Ohne die Unterstützung des Ausbildungsteams von ZAPF hätten wir den Umzug der Schulbibliothek vom Erdgeschoß in den schönen hellen Raum des 2. Stocks nicht geschafft.

Die starken Männer haben uns geholfen, die Bücher ein-und auszupacken und zu transportieren. Sie haben die Regale ab- und wieder aufgebaut. Und sie haben uns gezeigt, wie Kartons gepackt werden.

Das war sehr hilfreich uns sehr lehrreich.

Wir sind sehr dankbar für die große Hilfe und für die Vermittlung über den Berliner Schulpaten.

 

 

Autorentreff an unserer Schule   

Am 1. Juli 2014 hat unser Buchclub, das „Wilde Pack“, mit Unterstützung der KFZ-Innung Berlin Brandenburg, des Berliner Schulpaten und des Kosmos-Verlages, ein wildes Treffen rund um das Buch und den Buchautor gehabt.

Wir an der Herman-Nohl-Schule stellen immer die Kinder in den Mittelpunkt. Das gilt fürs Lesen, Spielen und Lernen gleichfalls.

Die Schule ermöglicht allen Kindern den Zugang zu Bildung und Zukunft.

Für die Kinder mit Förderbedarf (ob Leseschwäche oder Hochbegabung), genauso wie für die Kinder der „Willkommensklasse“. Und für alle anderen auch. Unsere Schule verfolgt den Ansatz, dass Schule kein isolierter Raum ist, in dem Lernen stattfindet. In der Schule spiegeln sich alle Teile der Gesellschaft wieder.

Was bedeutet das für unsere Schulbibliothek und für den Buchclub?

Es bedeutet, dass die Schulbibliothek mehr als ein Ort ist, an dem Bücher ausgeliehen werden können. Die Schulbibliothek ist ein Ort der lebendigen Sprach- und Leseförderung. Hier macht Schule besonders Spaß.

Die Kinder aus vielen verschiedenen Nationen tauschen sich über Sprache aus und unterstützen sich gegenseitig in ihrer Lesefertigkeit. Leseförderung in der Herman-Nohl-Schule findet unter dem Dach der Schulbibliothek statt und aktiv können die Kinder im Buchclub sein.

Was machen die Kinder im Buchclub?

Sie finden ihre Aufgaben selbst und versuchen sie zu lösen. Genau wie „Das wilde Pack“, der Tierbande im Bestseller von Boris Pfeiffer, bei seinen Abenteuern in der Berliner Unterwelt.

Sie schreiben Rezensionen über die Bücher, die sie gelesen haben. Ihr Ziel ist, für jedes Buch, das es in der Bibliothek gibt, eine Empfehlung von einem Kind aus der Schule zu haben.

Und sie finden das richtige serbisch-deutsche Buch für einen 13jährigen Jungen aus der „Willkommensklasse“. Das hat er sich zu Recht gewünscht. Er will schnell Deutsch lernen und das mit spannenden Büchern, die seinem Alter entsprechen.

Natürlich finden die Kinder und Lehrer auch die richtigen Bücher für Memet, der eine Leseschwäche hat. Er ist auf Großbuchstaben angewiesen und liebt historische Romane und Sachbücher. Computer helfen den Kindern im spielerischen Umgang die richtigen Bücher und Leseprogramme online zu finden.

Können die Kinder im Buchclub das alles allein machen?

Sie können viel, aber sie brauchen jede Unterstützung. Gerade die von Eltern und ehrenamtlichen Helfern, von Unternehmen und Förderern.

So kann die Schule der Vielfalt und Lernbegierde der Kinder gerecht werden, der Chancengleichheit wieder ein Stück näher kommen. Die Kinder lesen gern und sind zudem auch wahre Organisationstalente. Sie helfen bei der Inventarisierung der Bücher und überlegen, wie sie die Bücher am besten so systematisieren, dass die Schüler sie schnell in den Regalen finden können.

Janina, Chiara und unsere Bibliothekskraft Dani freuen sich über 3 riesige Kisten Bücher vom Kosmos Verlag. Der Verlag war von Anfang an unser Partner und versorgt uns regelmäßig mit den schönsten und besten Büchern, die wir uns wünschen.   

Boris Pfeiffer hat schon oft an der Herman- Nohl-Schule vorgelesen und gehört dazu. Deswegen heißt der Buchclub auch „das wilde Pack“ und wenn die Bibliothek einen Namen bekommt, dann können wir uns schon sehr gut vorstellen, wie sie heißen wird: ‚Boris Pfeiffer Bibliothek‘.

Boris hat sich den Fragen der Kinder gestellt und ihnen erzählt, wie das eigentlich so ist, wenn man als Schriftsteller arbeitet. Und die Kinder hatten auch eine Überraschung für ihn: Sie haben in ihren Sprachen aus dem wilden Pack vorgelesen. Auf Spanisch, Französisch, Italienisch und Chinesisch.

Die großen Kinder haben einen weiteren Schriftsteller eingeladen - David Wagner. 

Er hat für seinen autobiographischen Roman „Leben“, dem seine eigene Lebertransplantation zugrunde liegt,  den Buchpreis der Leipziger Buchmesse 2013 verliehen bekommen und diskutierte mit den Kindern darüber, was es heißt, ein Schriftsteller zu sein. Was es heißt, Empfänger einer Organspende zu sein – das war für die Kinder genauso wichtig.

Beide Autoren zeigten sich beeindruckt von den direkten und interessierten Fragen der Kinder. Boris Pfeiffer plant schon seinen nächsten Besuch an der Schule und David Wagner nahm Zuversicht mit nach Hause: „Ich mache mir keine Sorgen mehr, dass irgendwann einmal nicht mehr gelesen wird.“

Marlene vom Buchclub stellte eine sehr wichtige Frage: Wann kommt eigentlich endlich mal ein italienischer Kinderbuchautor in unsere Schule?

Hierüber würden sich alle Kinder freuen. Genauso wie über einen türkischen, englischen oder arabischen Buchautor.

 

Vorschläge sind jederzeit herzlich willkommen. Bitte wenden Sie sich an:

Dr. Caroline Harth

email: ch@harthcommunciations.com